Wege zur Inklusion

Podiumsdiskussion am 16. Juli in der Aula

Erstellt von Slo |

Die Idee der schulischen Inklusion, die in der UN Behindertenkonvention in Art. 24 formuliert wird, ist bestechend: Alle Kinder aus einem Ort besuchen dieselbe Schule; dort wird jedes Kind nach seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert. Wenn alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden, kann es gelingen, dass Behinderte auch sonst in der Gesellschaft nicht ausgegrenzt werden. Das klingt einfach, doch der Weg dahin ist noch sehr lang, denn die Inklusion ist ein Paradigmenwechsel in der Schullandschaft, der eine Umwälzung in der Lehrerausbildung, im Verständnis von Unterricht und in der baulichen Ausstattung von Schulgebäuden bedeutet. Dennoch müssen die ersten Schritte getan werden, damit die gemeinsame Beschulung von beeinträchtigten und nichtbeeinträchtigten Schülerinnen und Schülern gelingen kann. In diesem Sinne werden schon jetzt am Gymnasium Großburgwedel einige Kinder mit Handicap beschult. Vor Hintergrund der ersten Erfahrungen mit der Inklusion am Gymnasium Großburgwedel hat sich eine Arbeitsgemeinschaft mit der Inklusion sowie mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt und die Podiumsdiskussion zur Inklusion vorbereitet. Wir freuen uns, dass wir für das Podium Sachverständige und Betroffene gewinnen konnten, um alle Perspektiven dieses vielschichtigen Themas zu diskutieren. Folgende Personen werden auf dem Podium sitzen und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des 10. und 11. Schuljahrgangs über die Wege zur Inklusion diskutieren:

Frau Nirschl (Vorsitzende des Schulelternrates am Gymnasium Großburgwedel)

Frau Rathmann (Mutter eines Inklusionsschülers im 5. Jahrgang)

Herr Düker (Bürgermeister der Stadt Burgwedel)

Herr Möhring (Kämmerer der Stadt Burgwedel)

Herr Siegl (Schulleiter der FS Pestalozzi Schule Burgwedel)

Die Veranstaltung findet am 16. Juli 2015, 09.55 - 11.30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Großburgwedel statt.